Über den Wolken…

Plan Spielplatz Spuntkissen III in Kisdorf
Entwurf Spielplatz Spuntkissen III
Entwurf Spielplatz Spuntkissen III

Ausschuss für Jugend, Solziales, Kultur und Sport

Das Baugebiet Spuntkissen III erhält einen Spielplatz „Über den Wolken“.

Schüler der Kisdorfer Schule haben in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss eine Projektarbeit erstellt, die sich sehen lassen kann. Es wurde analysiert, im Kindergarten und in der Schule wurden Umfragen durchgeführt und es wurden Spielplätze in der Umgebung aufgesucht. Ebenso fand  eine Besichtigung vor Ort statt um sich die über die genaue Lage des Spielplatzes ein Bild zu machen. Im Rahmen der Projektarbeit konnten die Schüler frei und unkonventionell arbeiten.

Abschließend wurde das Ergebnis inkl. Gestaltungsvorschlag im Rahmen einer Ausschusssitzung im JuS KuS vorgestellt.

Der Ausschuss hat dieses Projekt 20.11.17 einstimmig angenommen und den Baulastträger am 29.12.2017 um Umsetzung gebeten.

Nun warten wir auf die Umsetzung und bleiben am Ball. Die letzte Antwort auf unsere Nachfrage lautete wie folgt:

„Wir werden zusammen mit unserem Landschaftsarchitekten die nächsten Monate nutzen, um die Planung für den Spielplatz zu detaillieren und mit der Gemeinde abzustimmen. Die Durchführung könnte dann i. Z. mit dem Endausbau der Verkehrsflächen, ggf. auch vorher, erfolgen. Die Verkehrsflächen werden voraussichtlich Ende April 2019 in Angriff genommen.“

Will Kisdorf keine Flüchtlinge?

Flüchtlinge in Kisdorf

Wer die letzte Liegenschaftsausschusssitzung vom 16.04.15 aufmerksam verfolgt hat, muss zumindest den Eindruck haben. Die wachsende Zahl der Bürgerkriegsflüchtlinge und Asylbewerber ist die größte Herausforderung der letzten Jahrzehnte, die derzeit auf Bund, Land und vorlallen Kommunen zukommt.

Aktuelle Hochrechnungen sind alamierend:

  • SH 20.000,
  • Kreis Segeberg 1.900 und
  • Amt Kisdorf ca. 84.

Ohne die Hilfe ehrenamtlicher Betreuer wäre die Integration der Flüchtlinge nicht zu schaffen.

Auch viele Kisdorfer Bürger, an der Spitze die Kreistagsabgeordnete Susanne Strehl engagieren sich mit viel Herzblut für die in der Umgebung Kisdorfs untergebrachten Flüchtlinge, denen durch die Nachbargemeinden Wohnraum zur Verfügung gestellt wurde. In Kisdorf konnte bisher nur eine Familie untergebracht werden.

Auf Initiative der FDP-Fraktion sollte daher die Möglichkeit der Wohnraumbeschaffung in allen gemeindeeigenen Immobilien untersucht werden. Als es dann aber konkret wurde, war die Mehrheit des Liegenschaftsausschusses nicht mal bereit, einen Architektenauftrag zu vergeben, um die überschlägigen Ausbaukosten des leerstehenden Dachgeschosses der Olen School zu ermitteln. CDU und WKB stimmten fast en bloc dagegen. Insofern konsequent als der Bürgermeister mehrfach betont hatte, Kisdorf als Gemeinde habe keine rechtliche Verpflichtung, Flüchtlinge aufzunehmen, nur das Amt!

Wir meinen allerdings:
Kisdorf kann sich in dieser angespannten Situation als größte amtsangehörige Gemeinde auf Dauer nicht der ethischen und sozialen Verpflichtung entziehen. Gerade Kisdorf kann den Flüchtlingen durch seine Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Vereine, Schule, Busverbindungen) hervorragende Möglichkeiten zur Integration bieten. Zudem würde die Arbeit der Kisdorfer Flüchtlingsbetreuer wesentlich vereinfacht, wenn sie ihren Einsatz auch vor Ort erbringen können.